src, ubi, lrc, Notzeichen im Sprechfunkdienst

Mit Einführung des Sprechfunks im Grenz- und Kurzwellen- sowie im UKW-Frequenzbereich des Seefunkdienstes ergab sich die Notwendigkeit, ein Notzeichen einzuführen. Die internationalen Organisationen des Post- und Telegrafendienstes wurden schon ca. Mitte des 19. Jahrhunderts in Genf gegründet und man wählte Französisch als Hauptsprache. So wurden viele Wörter für die Funkverfahren im Seefunkdienst (auch des Post- und Telegrafendienstes und Flugfunkdienstes) der franz. Sprache entnommen. Das Notzeichen wurde aus dem französischen Wort "M'aidez" entnommen. Wegen der "unbequemen Schreibweise" wurde das Wort "verenglischt" und die Schreibweise "Mayday" eingeführt. Das Notzeichen Mayday leitet im Sprechfunk den Notanruf und die Notmeldung ein. Es zeigt an, dass ein Wasserfahrzeug oder eine Person auf See in einer lebensgefährlichen Situtation sind. Weitere Worte französischen Ursprungs in den Betriebsverfahren des Sprechfunkdienstes sind: "Silence Mayday", "Silence fini", "Pan Pan" ( frz. Panne), "Securite", "Prudence". Funkoffiziere mussten an den Seefahrtsschulen Französisch lernen und auch Postbeamte in bestimmten Positionen lernten die französische Sprache.    

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